Bodylift

Klare Körperkonturen ergeben sich nicht nur durch sportlich-definierte Muskeln. Sie sind vor allem auch das Ergebnis eines straffen Hautbildes. Wenn es aufgrund des Alterungsprozesses oder vor allem bei großen Gewichtsabnahmen zu einer allgemeinen Erschlaffung der Haut an Bauch, Oberschenkeln und Po kommt, dann kann die ästhetisch-plastische Chirurgie durch das komplexe Bodylift-Verfahren Abhilfe schaffen. Vor allem wenn Patienten unter der überschüssigen Haut leiden, sorgt sie somit längerfristig für ein gefestigtes Selbstbild und ein verbessertes Körpergefühl.

Der Ablauf eines Bodylifts

Beim Bodylift geht es in erster Linie darum straffere Körperkonturen zu schaffen. Es werden größere Fettpolster und überschüssige Haut entfernt, wobei letztere aufgrund nachlassender Elastizität mit den Gewichtsschwankungen des Patienten nicht mehr mitziehen konnten. Während im Laufe des Bodylifts in erster Linie größere Körperpartien geglättet werden, ergibt sich als schöner Nebeneffekt außerdem eine Reduktion von Cellulitis sowie anderer Dellen und Unebenheiten.

Je nach Umfang kann ein Bodylift zwischen drei und fünf Stunden dauern. Hierbei wird die Operation unter Vollnarkose durchgeführt und kann bei Bedarf mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem unteren Bodylift (Bauch, Gesäß, Hüfte, Oberschenkelaußenseite) und dem oberen Bodylift (Bauch, Rücken).

Der zirkuläre Hautschnitt beginnt in der Regel am Schamhügel und verläuft über die Hüften bis hin zur Gesäßfalte. Es erfolgt eine Ablösung der Haut sowie die Entfernung des überschüssigen Gewebes im Bereich des Gesäßes bzw. am Rücken bis hin zu den Knien. Anschließend werden die gestrafften Hautpartien zusammengeführt und fixiert. Anschließend wird die Bauchdecke gestrafft, wobei dieser Vorgang in weiten Teilen mit einer Abdominoplastik übereinstimmt. Die resultierende Narbe entspricht dem gängigen Bikinidesign und kann so kaschiert werden.

Beim Bodylift werden vorübergehend Drainagen in die Wunde gelegt, um eine Ansammlung an Flüssigkeiten zu vermeiden. Grundsätzlich ist im Anschluss an den Eingriff das Tragen von Kompressionskleidung notwendig. Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes hängt wesentlich vom Umfang des Eingriffes ab und kann so zwischen zwei und sieben Tagen variieren. Während die vollständige Rehabilitation zwischen zwei und drei Wochen dauert, sind erste Resultate sofort sichtbar. Die auf den Eingriff zurückzuführenden Schwellungen brauchen ihrerseits einige Wochen, um vollständig abzuklingen. Es dauert zudem in etwa ein Jahr bis die Narben definitiv verblasst sind.

In der Regel ist nach der Begutachtung durch einen Facharzt sowie die Antragstellung eine Übernahme der Behandlungskosten durch die Krankenkasse möglich. Die Entscheidung kann recht unterschiedlich ausfallen und hängt vom Befund ab.

Bodylift für den Mann

Der Wunsch nach straffen Konturen, welche Jungendlichkeit und Dynamik ausstrahlen, ist bei Männern ebenso vorhanden wie bei Frauen. Mit dem Alter oder nach einem erheblichen Gewichtsverlust steht oftmals überschüssige Haut diesem Wunsch entgegen. Ein Bodylifting hilft dabei, zur alten Form zurückzukehren und somit das gesteckte Ziel zu erreichen.

Art des Eingriffs Vollnarkose
Dauer des Eingriffs 3 bis 5 Stunden
Erholungszeit 3 bis 4 Wochen
Krankenhausaufenthalt 2 bis 7 Nächte