Bruststraffung

Es gibt viele Gründe, die zum Erschlaffen der weiblichen Brust führen: Ob durch eine Schwangerschaft oder das Stillen, mit fortschreitendem Alter oder durch die genetische Veranlagung – ihnen allen ist gemein, dass zu wenig Volumen, d.h. Fett- und Drüsengewebe die vorhandene Haut ausfüllen, weshalb die Brustwarzen vergleichsweise tief sitzen, was wiederum optisch das Erschlaffen der Brust zusätzlich betont. Eine Bruststraffung entfernt überschüssige Haut und bringt das vorhandene Gewebe in eine insgesamt festere und somit auch jugendlicher anmutende Form. Anders als bei einer Brustverkleinerung wird hierbei jedoch kein Drüsen- bzw. Fettgewerbe entfernt; lediglich eine Straffung der überschüssigen Haut sowie die Neupositionierung der Brustwarzen stehen im Fokus.

Der Ablauf einer Bruststraffung

In einem persönlichen und individuell auf die Patientin abgestimmten Beratungsgespräch wird das weitere Vorgehen sowie der Operationsverlauf geklärt, wobei ihre Erwartungen und Wünsche zur Sprache kommen und die Beschaffenheit von Haut und Brust untersucht werden. Welche Schnitttechnik zur Anwendung kommt hängt selbstverständlich von dem je einzelnen Fall ab. Ist die Patientin außerdem unzufrieden mit ihrem natürlichen Brustvolumen, so kann die Bruststraffung in Verbindung mit dem Einsetzen von Silikonimplantaten oder dem Auffüllen mit Eigenfett umgesetzt werden.

Zunächst erfolgt ein Hautschnitt um die Brustwarze herum. Die Haut wird vom Brustgewebe gelöst und der Schnitt bis zur unteren Brustfalte verlängert. Die Brustdrüse wird entsprechend der Vorgaben aus dem Beratungsgespräch mit Hilfe von mehreren Nähten neu geformt. Die Brustwarze bleibt während des gesamten Vorganges fest mit dem Drüsengewebe verbunden.

Die Bruststraffung erfolgt unter Vollnarkose und dauert zwischen ein und zwei Stunden. Die Patientin bleibt anschließend eine Nacht im Krankenhaus. Drainagen, die während der Operation an jeder Brust angebracht wurden, leiten Blut und Wundwasser ab. Diese werden vor dem Verlassen des Krankenhauses entfernt. Im Anschluss muss die Patientin über mindestens vier Wochen hinweg rund um die Uhr einen stützenden BH tragen. In dieser Zeit sollte sie sich schonen und auf Solarium sowie Sauna, Baden und Sport verzichten.

Art des Eingriffs Vollnarkose
Dauer des Eingriffs 1 bis 2 Stunden
Erholungszeit 10 bis 14 Tage
Krankenhausaufenthalt 1 Nacht